26.08.2016 in Umwelt von SPD Bonn

Kelber schlägt lärm- und emissionsfreie Anlieferung in die Innenstadt vor

 

Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) hat der Stadt und dem Einzelhandel vorgeschlagen, ein Pilotprojekt zur emissions- und lärmfreien Anlieferung in die Innenstadt zu starten. „Auch dank der Zuschüsse der Bundesregierung kommt Bonn derzeit bei der Umstellung seiner städtischen Busflotte auf Elektromobilität voran. Auch den Lieferverkehr sauberer zu machen, wäre jetzt der logische nächste Schritt“, erläutert Kelber. Er denkt an eine Flotte von Elektro-Lieferfahrzeugen, die in der Nähe der Autobahnen die Waren der einzelnen Zulieferer entgegennehmen und dann geräusch- sowie emissionslos in die Innenstadt bringen.

Der Sozialdemokrat erwartet von dem Pilotprojekt eine Verringerung der Lärm- und Abgasbelastung in der Fußgängerzone, der ganzen Innenstadt, aber auch an den Zufahrtskorridoren, an denen viele Bonnerinnen und Bonner wohnen. Außerdem könnten viele Lkw-Fahrten reduziert werden, wenn nicht für jede kleine Lieferungen an ein Geschäft ein einzelnes Fahrzeug in die Stadt fahren würde, weniger Staus wären die Folge.

25.08.2016 in Verkehr von SPD Bonn-Hardtberg

Kein Personal, keine Zählung, kein Konzept

 

Stadtspitze interessiert sich nicht für Duisdorf

Seit Januar 2015 wartet die Politik nun schon die Ergebnisse der Verkehrszählung im Blumenviertel in Duisdorf. Diese Verkehrszählung soll Grundlage sein für das dringend erforderliche Verkehrskonzept, so war es auf Antrag der SPD mehrheitlich entschieden worden. Leider kann die Verwaltung die Zahlen nicht auswerten, weil das Personal dafür nicht da ist. „Das muss wohl heißen, die Priorität der Verwaltungsspitze liegt jedenfalls nicht in Duisdorf“, resümiert SPD-Ratsfrau Gabi Mayer, die sich in ihrem Wahlkreis Duisdorf für die vom wachsenden Verkehr gebeutelten Anwohner einsetzt.
Dabei sind die Probleme hinlänglich bekannt, die Zuspitzungen der Lärm- und Luftbelastungen sowie der Staus am Nelkenweg, in der Lessenicher und der Bahnhofstraße auch. Es gab auch genügend Zeit, die Nutzung des Bahnübergangs Weckwerke zu prüfen und zu bewerten. Deshalb, so Mayer, gibt es nur eine Schlussfolgerung:
Die Verwaltungsspitze interessiert sich einfach nicht für Duisdorf, denn sonst würde sie ja die Aufgaben anders priorisieren.
Im Blumenviertel, aber auch in der Bahnhofstraße und der Lessenicher Straße gibt es massiven PKW- und LKW-Verkehr. Ab 4:00 Uhr morgens wird zulässigerweise Ware angeliefert. Im Sommer warten LKW, die ihre Waren kühlen müssen, schon deutlich früher, im Zweifel auch bei laufendem Motor, bis sie abladen können. Und die Anwohner insbesondere in den Wohnstraßen haben das Nachsehen.
Nachdrücklich bittet Mayer deshalb die Verwaltung, endlich die Zahlen auszuwerten, damit über das Verkehrskonzept für Duisdorf mit soliden Planungsdaten gesprochen werden kann.
Dabei ist das Blumenviertel ja nur eine der vielen offenen Baustellen im Stadtbezirk Hardtberg. Der zweite Fußweg über den Bahnübergang Lessenicher Straße (1511743) lässt auf sich warten genauso wie der Schutzstreifen im Burgweiher (1510152), beides auf Antrag der SPD bereits 2015 beschlossen.
 

24.08.2016 in Soziales von SPD Bonn

Kelber: Leerstand vieler Bundeswohnungen ist unsozial und teuer

 

Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber ist nicht zufrieden mit der Entwicklung der Leerstände unter den 1.232 Bonner Wohnungen im Bundesbesitz. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums stehen immer noch fast 11% der Wohnungen leer, fünfmal mehr als im Bonner Durchschnitt. Nach Berechnungen Kelbers kostet der Leerstand den Steuerzahler wenigstens 750.000 Euro pro Jahr.

Der Abgeordnete, der schon seit Jahren immer wieder öffentlich Druck auf die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) macht, hat jetzt beim Bundesfinanzministerium, zu dem die BImA gehört, die aktuellen Zahlen angefordert: „Obwohl einige Wohnungen unrenoviert für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden, stehen immer noch 132 der 1.232 Wohnungen leer, einige schon seit Jahren, die Renovierung geht viel zu langsam voran“, ärgert sich Kelber. Diese Kritik scheint auch das Bundesfinanzministerium zu teilen, dass Bonns Bundestagsabgeordnetem mitteilt, dass man die Renovierungsquote von 20 auf nun 40 Wohnungen pro Jahr erhöhen wolle. „Da aber 86 Wohnungen umfangreich renoviert werden müssen, werden einige Wohnungen noch weitere zwei Jahre nicht Wohnungssuchenden zur Verfügung stehen. Das ist völlig inakzeptabel“, kritisiert Kelber auch das neue Tempo.

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