13.07.2017 in Unterbezirk von SPD Bonn

Politisch-Sein ist keine Frage des Alters – Gründung der „JuSo Schüler*innen“

 

Die Bonner Jungsozialist*innen verschaffen den Schülerinnen und Schülern durch eine eigene Arbeitsgruppe in der SPD und der Stadtgesellschaft künftig mehr Gehör. Am Montag, den 10. Juli 2017, wurde die neue AG „JuSo-Schüler*innen“ gegründet und ein Sprecher-Team gewählt. Die Doppelspitze bilden die 15-jährige Maymouna Chegdali und der 21-jährige Kaveh Javadi. Die Schülerin Chegdali, die am Friedrich-Ebert-Gymnasium die 10. Klasse besucht, sieht ihre Arbeitsschwerpunkte im kommenden Jahr unter anderem bei der Digitalisierung. „Die schwarz-gelbe Landesregierung hat hier viel versprochen, aber noch wenig Konkretes vorgelegt. Deshalb werden wir genau darauf achten, ob sie auch liefert“, so Chegdali. Javadi, der ursprünglich aus dem Iran stammt und gerade sein Abitur am Bonner Abendgymnasium macht, will sich vor allem der Integration von Geflüchteten widmen. Gemeinsam mit vielen jungen Genossinnen und Genossen beschlossen die beiden am Montagabend ein anspruchsvolles Programm, in dem sie neben der Integration von Geflüchteten an Bonner Schulen auch Erste Hilfe als Pflichtthema im Unterricht diskutieren wollen.

 

12.07.2017 in Landespolitik von SPD Bonn

Landesregierung schleift MieterInnenrechte mit Bonner Stimmen

 

Langsam kommt der neue Landtag ins Rollen und die ersten Entscheidungen zeigen für wen sich die Bonner Abgeordneten von CDU und FDP einsetzen - die Bonner Bürgerinnen und Bürger oder die Immobilienwirtschaft. Am 12. Juli hatte das Plenum unter anderem einen Antrag der SPD-Landtagsfraktion zum Thema Mietrecht auf der Tagesordnung. Dieser wurde mit den Stimmen aller vier Bonner Landtagsabgeordneten abgelehnt.

„Dieser Antrag sah vor, die Landesregierung dazu zu bewegen, verschiedene Verordnungen und Gesetze, die die Interessen der Mieterinnen und Mieter in NRW schützen, zu erhalten und weiterzuentwickeln“, erklärt Peter Kox, Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt Bonn. „Beispielsweise wird die Beseitigung der Mietpreisbegrenzungsverordnung zu noch schneller steigenden Mieten führen. Die Zweckentfremdungsverordnung gibt den Kommunen Werkzeuge an die Hand, um zu verhindern, dass in regulären Mietwohnungen überteuerte Kurzzeitvermietungen, etwa für Medizintouristen, angeboten werden. Gerade auch für Bonn sind diese Regelungen, die schwarz-gelb auf Landesebene abschaffen möchte, von großer Bedeutung, um dem Wohnungsmangel entgegen zu treten und den Mietpreisanstieg zu bremsen.“

 

12.07.2017 in Landespolitik von SPD Bonn

Bonner SPD kritisiert Abschaffung des anonymisierten Bewerbungsverfahrens in NRW

 

Die schwarz-gelbe Koalition in Düsseldorf will das erst kürzlich von der SPD-geführten Landesregierung eingeführte anonymisierte Bewerbungsverfahren für die öffentlichen Stellen im Land wieder abschaffen. Diese Ankündigung der neuen CDU-Staatssekretärin für Integration in Nordrhein-Westfalen, Serap Güler, stößt bei der Bonner SPD auf starke Kritik und Unverständnis.

"Die anonymisierte Bewerbung ist ein Instrument, das wichtig und notwendig ist, um Chancengerechtigkeit zu fördern", stellt die Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt der Bonner SPD Binnaz Öztoprak klar, "Wir sehen, dass Migranten auf dem Wohnungsmarkt, im Bildungssystem und auch auf dem Arbeitsmarkt immer noch strukturell benachteiligt sind. Jetzt das anonymisierte Verfahren – das längst internationaler Standard ist – wieder abzuschaffen, ist eine integrationspolitische Rolle rückwärts, die wir ablehnen und für falsch halten."

 

 

 

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26.07.2017, 19:00 Uhr
AK EUROPA: Sitzung #4 2017 & Sommergrillen
Ort: Parteiheim Bad Godesberg (Moltkestr. 3)

26.07.2017, 20:00 Uhr
AG Migration & Vielfalt: Vorstand
Ort: OLIVE BONN (Brüdergasse 12; 53113 Bonn)

27.07.2017, 19:00 Uhr
OVe Bad Godesberg-Nord & -Süd: Grillabend
Ort:

02.08.2017, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Bürgersprechstunde mit Binnaz Öztoprak, Stadtverordnete im Rat der Stadt Bonn
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